Bei wunderschönem Herbstwetter und angenehmen Temperaturen ging das diesjährige Gedenkrennen des allzu verstorbenen Istvan „Bongo“ Kavecz im kroatischen Skradin über die Bühne. Die malerische Region am Fuße der Krka Wasserfälle sorgte einmal mehr für Begeisterung unter den Fans sowie dem international stark besetzten Fahrerfeld. Die über 3km lange Strecke forderte einmal mehr die Piloten, wobei sich vor allem der Samstag nach zahlreichen Zwischenfällen dermaßen in die Länge zog, dass man nur zwei der geplanten drei Trainingsläufe absolvieren konnte. Für die Tourenwagenpiloten gab es am Sonntagvormittag ein „Warm-Up“, ehe um die Mittagszeit die zwei Rennläufe gestartet wurden.
Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich dabei der mehrfache italienische Bergeuropameister Christian Merli durchsetzen. Am Steuer seines Nova NP 01-2 C Cosworth lieferte er in Skradin eine mehr als beeindruckende Performance ab, wobei er sich im entscheidenden 2. Rennlauf nochmals zu steigern vermochte. Mit der Tagesbestzeit auf der über 3km langen Strecke konnte er somit einen herausragenden Triumph realisieren und dabei die starken Konkurrenten erfolgreich auf Distanz halten. Auf dem zweiten Platz Gesamt kam der mittlerweile 3fache nationale Bergchampion Robin Faustini in die Wertung. Am Steuer seines Nova NP 01-2 Honda Turbo konnte er mit mehr als beeindruckenden Zeiten in den Rennläufen für Furore sorgen. Dabei gelang ihm in Lauf 1 sogar die Bestzeit. Am Ende fehlten dem Schweizer gerade einmal 1,1sec. (!) zum vollen Erfolg in Skradin. Das Podium im Gesamtklassement komplettierte die italienische Berglegende Fausto Bormolini, der bei diesem Event wieder am Steuer seines brachialen Reynard K02 Cosworth F3000 Platz nahm. Mit diesem legendären Boliden konnte sich der Routinier im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und sich am Ende nach mehr als beeindruckenden Zeiten dieses mehr als grandiose Resultat an die Fahnen heften.
Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich in Skradin der junge Deutsche Benjamin Noll, der am Steuer des legendären Osella FA30 Zytek LRM mit einer mehr als beeindruckenden Vorstellung zu überzeugen vermochte. Der neue deutsche Sportwagenchampion lieferte dabei auf der über 3km langen Strecke von Skradin eine mehr als herausragende Vorstellung ab. Der Lohn war schlussendlich dieses großartige Resultat gegen äußerst starke Konkurrenten. Die Top5 Gesamt komplettierte in der Region der Krka Wasserfälle der Luxemburger Tommy Rollinger, der erstmals diese Herausforderung mit seinem Osella FA30 Zytek in Angriff nahm. Dabei konnte er sich am Steuer dieses Boliden mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten am Renntag für großes Aufsehen sorgen. Der Lohn war am Ende des Wochenendes dieses famose Ergebnis in Skradin.
Auf dem sechsten Gesamtrang folgte bereits der Tourenwagengesamtsieger. Der Schweizer Reto Meisel lieferte dabei am Steuer seines Mercedes Benz SLK 340 Judd eine mehr als beeindruckende Performance ab, wobei er sich in den Rennläufen nochmals entscheidend steigern konnte. Mit dem einmalig klingenden Boliden begeisterte er dabei nicht nur die zahlreichen Fans entlang der Strecke, sondern auch mit einem neuen Streckenrekord. Dabei konnte er die bisherige Bestzeit aus dem Vorjahr um unglaubliche 1,8sec. (!) unterbieten. Zweiter Gesamt wurde bei den Tourenwagen der Bulgare Vasko Vajarov, der mit seinem Opel Astra Turbo Proto erneut zu überzeugen vermochte. Mit diesem brachialen Boliden konnte er in den Rennläufen mit herausragenden Zeiten für großes Aufsehen sorgen und dabei mit seinem spektakulären Fahrstil die zahlreichen Fans entlang der über 3km langen Strecke begeistern. Schlussendlich stand für ihn auch der mehr als beeindruckende Sieg in der Klasse 3 4wd zu Buche, womit er sich einen grandiosen Triumph bei diesem Event an die Fahnen heften konnte. Das Podium komplettierte bei den Tourenwagen sein bulgarischer Landsmann Nikolay Zlatkov, der mit seinem einmalig klingenden Audi S1 Quattro Pikes Peak ebenfalls zu überzeugen vermochte. Dabei gelang es seinem Team den brachialen Boliden rechtzeitig für dieses Event wieder einsatzbereit zu bekommen, und schlussendlich wurde der Einsatz mit diesem mehr als grandiosen Resultat belohnt. Zudem konnte er sich in der Klasse 3 4wd den famosen zweiten Platz an die Fahnen heften. BERICHT: Peter Schabernack