Bei sommerlichen Temperaturen um die 30°C Marke ging das diesjährige Bergrennen am slowakischen Baba über die Bühne. Die knapp über 4km lange Strecke forderte die Piloten dennoch, wobei diese vor allem mit den Gripverhältnissen auf dem bekannt rutschigen Asphalt haderten. Dennoch kam es unter diesen Umständen zu wenigen Unterbrechungen, weshalb die beiden Rennläufe bereits vor 16.00 Uhr für beendet erklärt werden konnten. Sicherheitstechnisch gab es nicht viel neues, wobei einmal mehr die fehlenden doppelten Leitplanken vor allem bei den Formelfahrern für Unmut sorgten.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der Tscheche Vaclav Janik mit seinem Norma M20FC Mugen wie erwartet durchsetzen. Am Steuer des einmalig klingenden E2-SC Sportprototypen konnte er sich am Renntag mehr als eindrucksvoll in Szene setzen, wobei ein technischer Defekt im Zielbereich nach Trainingslauf 2 sogar ein Feuer verursachte. In einer Nachtschicht gelang es dem Mechanikerteam den Schaden erfolgreich zu beheben. Der Lohn war schlussendlich der volle Erfolg, wobei er in Rennlauf 1 sogar seinen eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2024 unterbieten konnte. Auf dem zweiten Platz Gesamt kam sein tschechischer Landsmann David Komarek in die Wertung, der am Steuer seines McLaren F1 Evo Turbo eine mehr als famose Performance ablieferte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich am Renntag mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und zudem die Fans entlang der Strecke begeistern. Schlussendlich konnte er sich am Ende als Tourenwagengesamtsieger auf der knapp über 4km langen Strecke feiern lassen, womit ein weiterer grandioser Triumph in dieser Saison für ihn zu Buche stand. Das Podium komplettierte am Baba der Slowake Martin Juhas, der am Steuer seines einmalig klingenden Lola B03/51 Judd F3000 eine mehr als famose Leistung ablieferte. Vor allem am Renntag konnte er sich nochmals entscheidend steigern und mit grandiosen Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Der Lohn war am Ende des Wochenendes der volle Erfolg bei den 3l E2-SS Formelboliden, womit er für die Meisterschaft erneut wichtige Punkte fixieren konnte.

Dahinter ging der vierte Gesamtrang an den eindrucksvoll agierenden tschechischen Routinier Jiri Svoboda, der mit seinem Norma M20FC Honda eine mehr als herausragende Vorstellung ablieferte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und zudem grandiose Zeiten auf der knapp über 4km langen Strecke fixieren. Schlussendlich stand in Pezinok der volle Erfolg in der Proto Klasse 4 für ihn zu Buche. Die Top5 Gesamt komplettierte nach einem äußerst spannenden Kampf der Kärntner Hermann Waldy jun., der mit seinem Wolf GB08F1 Mistral PSA Turbo eine mehr als beeindruckende Leistung bei diesem Klassiker ablieferte. Dabei konnte er sich am Steuer dieses Boliden im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit grandiosen Zeiten überzeugen. Nach schwierigen Jahren konnte er endlich ein spitzen Resultat realisieren und zudem auch die Proto Klasse 2 für sich entscheiden. Auf dem sechsten Gesamtrang folgte mit gerade einmal 0,17sec. (!) Rückstand nach zwei gewerteten Rennläufen der Steirer Peter Probhardt, der am Steuer seines brachialen Mitsubishi Lancer WRC 05 Evo 3 eine herausragende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich am Steuer dieses mächtigen Boliden im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, wobei ihm vor allem in Rennlauf 2 eine mehr als grandiose Zeit am Baba gelang. Der Lohn war schlussendlich der mehr als beeindruckende Sieg in der Pf Klasse 2, wobei es auch Gesamt bei den Tourenwagen zum famosen zweiten Platz reichte. BERICHT: Peter Schabernack