Bei wunderschönem Herbstwetter mit Sonnenschein pur und Temperaturen über der 20°C Marke ging das diesjährige Bergrennen in St. Agatha über die Bühne. Das sorgte dafür das zigtausende Fans ins Hausruckviertel kamen und für eine grandiose Stimmung entlang der knapp 3km langen Highspeedstrecke sorgten. Zudem lieferte der MSC Rottenegg in bewährter Manier eine grandiose Veranstaltung ab, wobei das Teilnehmerfeld fast schon in Rekordzeit abgewickelt werden konnte. Damit endete der Renntag bereits um 16.00 Uhr und somit konnte auch die Flower-Cérémonie vor einen grandiosen Fankulisse abgehalten werden.
Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der Vorarlberger Christoph Lampert mit einer herausragenden Performance gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Dabei vertraute er wie schon im Vorjahr auf den Nova NP 01-2 C Honda Turbo vom Seb Petit Racing Team, mit dem er sich dann am Renntag nochmals entscheidend steigern konnte. Vor allem in Rennlauf 1 gelang ihm auf dieser bekannten Highspeedstrecke eine mehr als beeindruckende Zeit, womit er den Grundstein für den späteren vollen Erfolg legte. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte der Deutsche Routinier Alexander Hin, der in St. Agatha wieder auf seinen legendären Osella FA30 Zytek LRM vertraute. Mit diesem lieferte der bekannt spektakulär agierende eine mehr als beeindruckende Leistung ab, wobei es ihm auch gelang deutlich unter der 1min. Schallmauer zu bleiben. Damit konnte er sich einen mehr als grandiosen Erfolg bei diesem Klassiker im Hausruckviertel an die Fahnen heften und zudem auch die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Das Podium komplettierte sein Sohn Benjamin Noll, der dieses Mal den Osella PA30 Zytek LRM pilotierte. Mit diesem Boliden konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, wobei es ihm in Rennlauf 2 sogar gelang die 1min. Schallmauer zu unterbieten. Damit konnte sich der bekannt beherzt agierende Pilot ein weiteres spitzen Resultat in dieser Saison an die Fahnen heften.
Auf dem vierten Platz Gesamt folgte der Tscheche Vaclav Janik, der nach einigen Jahren Pause wieder diese Herausforderung in Angriff nahm und mit seinem Norma M20FC Mugen eine herausragende Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit dem einmalig klingenden Boliden für großes Aufsehen sorgen und zudem die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern, was schlussendlich mit diesem tollen Ergebnis in St. Agatha belohnt wurde. Die Top5 Gesamt komplettierte der Deutsche Georg Lang, der mit seinem PRC FPR VW Turbo im Training am Samstag noch mit technischen Problemen haderte. Diese konnte man vor Ort erfolgreich lösen und in den Rennläufen vermochte er mit grandiosen Zeiten zu überzeugen. Schlussendlich stand für ihn auch der Sieg in der Proto Klasse 2 zu Buche, womit er sich im Hausruckviertel einen vollen Erfolg an die Fahnen heften konnte.
Sechster im Gesamtklassement wurde bereits der Tourenwagengesamtsieger mit dem Tiroler Thomas Strasser. Dieser lieferte am Steuer seines VW Minichberger Corrado R Turbo eine mehr als grandiose Vorstellung ab, wobei er sich im Laufe des Rennens immer weiter zu steigern vermochte. Damit konnte er sich am Ende erneut den vollen Triumph wie schon im Vorjahr an die Fahnen heften und mit diesem brachialen Boliden zudem für eine grandiose Show entlang der knapp 3km langen Highspeedstrecke sorgen. Auf dem zweiten Platz Gesamt bei den Tourenwagen kam der Salzburger Herbert Perwein in die Wertung, der mit seinem VW PR Golf 1 Turbo 4×4 eine ebenfalls beeindruckende Leistung an diesem Wochenende ablieferte. Dabei konnte er mit herausragenden Zeiten in den Rennläufen überzeugen und mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil auch die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Schlussendlich stand für ihn der Sieg in der Pf Klasse 3 zu Buche, womit er einen weiteren vollen Erfolg realisieren konnte. Das Podium bei den Tourenwagen komplettierte der Tscheche Milan Langer, der sich in einem äußerst spannenden Kampf gegen die starken Konkurrenten am Ende durchsetzen konnte. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 7 RS konnte er sich dabei mehr als eindrucksvoll in Szene setzen. BERICHT: Peter Schabernack