Bei wunderschönem Wetter ging in diesem Jahr das prestigeträchtige Bergrennen im tschechischen Sternberk über die Bühne. Damit kamen vor allem am Renntag die Fans zahlreich an die bekannt anspruchsvolle und knapp 8km lange Strecke. Diese sorgten für eine grandiose Stimmung und wurden zudem mit Live Video Walls unterhalten, wobei das Organisationsteam an zwei Passagen sogar eigens aufgebaute Tribünen zur Verfügung stellte. Sportlich bekamen sie ebenfalls einiges geboten und erlebten zwei äußerst spannende Rennläufe. Der Zeitplan selbst wurde aber durch einige Zwischenfälle und Ölspuren ordentlich strapaziert, weshalb erst kurz vor 18.00 Uhr der letzte Teilnehmer erfolgreich das Ziel erreichte.
Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der mehrfache italienische Bergeuropameister Christian Merli eindrucksvoll gegen die Konkurrenz durchsetzen. Am Steuer seines Nova NP 01-2 C Cosworth lieferte er eine mehr als herausragende Leistung auf der bekannt anspruchsvollen Strecke ab. Dabei konnte er sich vor allem in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern und somit ein weiteres Mal den obersten Platz am Podium für sich beanspruchen. Auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement kam der tschechische Lokalmatador Petr Trnka in die Wertung, der mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern konnte. Dabei lieferte er am Steuer seines Nova NP 01-2 C Honda Turbo eine mehr als beeindruckende Vorstellung ab, welche schlussendlich mit diesem herausragenden Resultat belohnt wurde. Damit stand beim Heimrennen ein exzellenter Erfolg für ihn zu Buche. Das Podium komplettierte in Sternberk der französische Routinier Sebastien Petit, der mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo eine mehr als grandiose Vorstellung auf der knapp 8km langen Strecke ablieferte. Dabei konnte er sich in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern und damit ein großartiges Resultat für sich beanspruchen. Am Ende fehlten ihm auf seinen Markenkollegen gerade einmal 0,79sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen, womit für ihn einer der wohl größten Erfolge in dieser Saison zu Buche stand. Auf dem vierten Platz kam am Ende des Wochenendes der Spanier Joseba Iraola Lanzagorta in die Wertung, der nach zwei gewerteten Rennläufen weitere 0,34sec. (!) zurücklag. Dabei lieferte er mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo eine mehr als beeindruckende Leistung auf dieser anspruchsvollen Strecke ab. Nach exzellenten Zeiten konnte er sich zudem den famosen dritten Rang im Zuge der Berg Europameisterschaftswertung an die Fahnen heften. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte der Franzose Kevin Petit, der am Steuer seines Nova NP 01-2 C Honda Turbo eine mehr als eindrucksvolle Vorstellung in Sternberk ablieferte. Dabei konnte er mit konstant starken Zeiten in den Rennläufen überzeugen und sich somit ein weiteres spitzen Resultat in dieser Saison an die Fahnen heften. In der Berg Europameisterschaftswertung stand für ihn in der Proto Klasse 1 sogar der vierte Platz zu Buche.
Äußerst spannend verlief die Entscheidung bei den Tourenwagen, so sich schlussendlich der tschechische Lokalmatador David Komarek hauchdünn durchsetzen konnte. Am Steuer seines McLaren F1 Evo Turbo lieferte er eine mehr als grandiose Performance ab, wobei er in Rennlauf 1 mit einer herausragenden Zeit genügend Vorsprung auf die Konkurrenten herausfahren konnte. Somit rettete er am Ende gerade einmal 0,1sec. (!) Vorsprung auf seinen ersten Verfolger nach zwei gewerteten Rennläufen über die Ziellinie. Dieser war der Schweizer Reto Meisel, der mit seinem einmalig klingenden Mercedes-Benz SLK 340 Judd eine mehr als herausragende Leistung auf der knapp 8km langen Strecke ablieferte. Dabei konnte sich der spektakulär agierende Pilot vor allem in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern und mit einer herausragenden Bestzeit für großes Aufsehen sorgen. Damit war ihm im Zuge der Berg Europameisterschaft ein weiterer Sieg nicht zu nehmen. Das Podium bei den Tourenwagen komplettierte in Sternberk der Tscheche Dan Michl, welcher nach einigen Jahren Pause wieder diese anspruchsvolle Strecke mit seinem brachialen Lotus Elise Hartley in Angriff nahm. Auch er konnte sich dabei nochmals in Rennlauf 2 entscheidend steigern und mit einer spektakulären Fahrt für großes Aufsehen sorgen, womit im Zuge der Berg Europameisterschaft sogar der zweite Rang schlussendlich zu Buche stand. Dahinter ging der vierte Gesamtrang bei den Tourenwagen an den Nordmazedonier Igor Stefanovski, der mit seiner spektakulären Fahrweise eine mehr als beeindruckende Performance an diesem Wochenende ablieferte. Dabei hatte er zudem in Rennlauf 1 im oberen Streckenabschnitt einen Dreher gegen die Leitplanken zu verzeichnen, wobei sein Ferrari 488 Challenge Evo sowohl am Heck als auch an der Front beschädigt wurde. Vor Ort schaffte das Team den Schaden erfolgreich zu reparieren, womit er in Rennlauf 2 mit einer exzellenten Zeit noch den letzten Platz am Podium im Zuge der Berg-EM Wertung für sich beanspruchen konnte. Die Top5 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte in Sternberk der Steirer Kevin Raith, der mit seinem Porsche 992 GT3 Cup eine herausragende Leistung ablieferte. Am Steuer dieses wunderschön vorbereiteten Boliden konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit mehr als beeindruckenden Zeiten für Furore sorgen. Schlussendlich wurde der Einsatz vor zahlreichen Fans mit dem Sieg in der Pf Klasse 2 belohnt, womit man sich für die Meisterschaft erneut wichtige Punkte sichern konnte. BERICHT: Peter Schabernack