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Bei wunderschönem Herbstwetter ging das diesjährige Bergrennen St. Agatha in Oberösterreich über die Bühne. Dabei sorgte strahlender Sonnenschein für einen wahren Zuschaueransturm was natürlich das Rennen zu einem besonderen Event machte. Und auch organisatorisch konnte der MSC Rottenegg mit einem tollen Event glänzen obwohl hier ein paar Streckenposten (Bereich Steinmauer) ein wenig fahrlässig agierten und es nach einem Dreher eines Teilnehmers fast zu einem Unfall kam. Getrübt wurde das Rennwochenende nur durch 2 schwere Unfälle die zum Glück noch relativ glimpflich für die Piloten ausgingen.

Sportlich gesehen konnte der Italiener Christian Merli mit seinem Osella FA30 Evo RPE für Furore sorgen und mit einer herausragenden Leistung glänzen. Mit gigantischen Zeiten konnte er bereits im 1. Rennlauf den Streckenrekord aus dem Vorjahr deklassieren und den Grundstein für den Gesamtsieg bei seinem ersten Start in St. Agatha legen. Im 2. Lauf konnte er sich nochmals um 0,14sec. steigern und sich zum großen Sieger bei diesem Rennen küren. Dabei konnte er die Zuseher erneut mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil begeistern und für eine Show der Extraklasse sorgen. Platz Zwei Gesamt ging an den Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik mit dem einmalig klingenden Norma M20F V8 Mugen, der sich mit einer grandiosen Performance ebenfalls hervorragend in Szene setzen konnte und ebenfalls mit gigantischen Zeiten für Furore sorgen konnte. Dabei sorgte vor allem der Sound seines Boliden für Gänsehautfeeling pur entlang der Rennstrecke. Das Podium beim Bergrennen St. Agatha in Oberösterreich komplettierte der Tscheche Dusan Neveril mit seinem ebenfalls brachial klingenden Norma M20FC Judd, der eine großartige Leistung bei diesem Rennen ablieferte und ebenfalls mit exzellenten Zeiten für eine Show der Extraklasse sorgen konnte. Dabei konnte er sich in einem äußerst spannenden Duell gerade einmal um 0,7sec. gegen den Deutschen Alexander Hin durchsetzen. Dieser lieferte mit seinem mächtigen und wunderschönen Reynard Judd F3000 eine herausragende Leistung bei seinem erst dritten Start mit diesem Boliden ab und konnte dabei gleich mit seinem beherzten Fahrstil für Furore sorgen. Das wurde schlussendlich mit dem exzellenten zweiten Platz in der Gruppe D, E2-SS hinter dem Gesamtsieger aus Italien belohnt.

Bei den Tourenwagen ging es ebenfalls sehr spannend zur Sache und die Entscheidung fiel dann erst im alles entscheidenden 2. Rennlauf. Am Ende konnte der Obersteirer Hannes Zenz sich als Sieger mit seinem E2-SH Mitsubishi Lancer Evo 9 feiern lassen und den ersten Tourenwagengesamtsieg seiner Karriere einfahren. Dabei begeisterte er einmal mehr mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil und das wurde am Ende mit diesem großartigen Ergebnis belohnt. Auf dem zweiten Rang folgte mit einem minimalen Rückstand von 0,08sec. der Niederösterreicher Karl Schagerl mit seinem brachialen VW Golf Rallye TFSI-R, der sich mit dem Sieg in der Gruppe E1 bereits frühzeitig zum österr. Bergstaatsmeister in der Division III küren konnte. Jedoch hatte das Team nach einem Motorschaden am Samstag der von einem gebrochenen Ölfiltergehäuse ausgelöst wurde eine lange Nachtschicht einlegen müssen um überhaupt am Sonntag an den Start gehen zu können. Die Teams Rund um Karl Schagerl und Ramler Motorsport schafften es tatsächlich und im 03:00Uhr in der Früh erfolgte der erste Start des mit neuen Teilen aufgebauten Motors. Nach einem ersten Test beim 3. Trainingslauf und einer weiteren Steigerung im 1. Rennlauf gelang Karl Schagerl im alles entscheidenden Heat noch der Sprung vom dritten Klassenrang an die Spitze. Dabei konnte er im 2. Rennlauf auch die schnellste Tourenwagenzeit an diesem Wochenende erzielen. Mit weiteren 0,6sec. Rückstand ging der dritte Gesamtrang bei den Tourenwagen an den Steirer Herbert Pregartner im mächtigen Porsche 911 GT2 RSR, der sich mit einer hervorragenden Performance exzellent in Szene setzen konnte und im 1. Rennlauf die schnellste Zeit bei den Tourenwagen erreichte. Der zweite entscheidende Heat verlief dann jedoch nicht nach Wunsch für den Porsche Piloten und man konnte die Zeit aus dem 1. Rennlauf nicht mehr ganz erreichen. Trotzdem konnte man mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein und sich in dieser Saison ein weiteres großartiges Ergebnis sichern.

Bericht: Peter Schabernack

 

Impressionen (Videolink)

Der vorletzte Lauf zur Berg Europameisterschaft ging wie bereits in den letzten Jahren im slowenischen Ilirska Bistrica über die Bühne. Dabei stellte sich ein doch recht großes Starterfeld dem Rennen und das obwohl in diesem Jahr die Historische Berg-EM nicht zu Gast war. Und auch mit dem Wetter hatte der Veranstalter viel Glück den am gesamten Wochenende sorgte Sonnenschein ohne Ende und Temperaturen über der 30°C Marke für ein großartiges Bergspektakel.

 

Dabei sorgte bereits vor dem Start zum 1. Trainingslauf das Gigantenduell zwischen Simone Faggioli und Christian Merli für Aufsehen, wobei Ersterer für dieses Rennen in einen Osella FA30 Zytek wechselte um in der Berg Europameisterschaft für eine Vorentscheidung zu sorgen. Und so sollte es später nach einem äußerst spannenden und elektrisierenden Duell auch kommen. Simone Faggioli konnte mit seinem “neuen” Boliden mit einer herausragenden Performance glänzen und sich am Renntag mit gigantischen Zeiten den Sieg sichern. Dabei stellte er bereits im 1. Rennlauf einen neuen überragenden Streckenrekord auf den er im entscheidenden Lauf nochmals um ein paar Hundertstel verbesserte. Am Ende hatte er Gesamt einen Vorsprung von 1,37sec. auf seinen ersten Verfolger womit er sich zum Berg Europameister 2016 in der Kategorie 2 küren konnte. Aber auch sein heuer schärfster Gegner Christian Merli bot bei seinem ersten Start in Ilirska Bistrica eine herausragende und gigantische Leistung mit seinem Osella FA30 Evo RPE. Dabei blieb auch er in beiden Rennläufen klar unter der alten Bestmarke auf dieser Strecke wobei er erneut die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil begeistern konnte. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Paride Macario im Berg-EM Sieger Norma M20FC Zytek der letzten Jahre. Dabei ließ er sich im 1. Rennlauf auch nicht durch einen Reifenstapelkontakt aus der Ruhe bringen, am Ende hatte er die restliche Konkurrenz bei diesem Rennen klar im Griff und konnte dabei ein weiteres grandioses Ergebnis in seiner erste Berg-EM Saison einfahren. Der Rückstand auf den Sieger betrug schlussendlich knapp über 9 Sekunden.

Bei den Tourenwagen setzten sich diesmal klar die Boliden aus der Gruppe E2-SH durch. Dabei feierte der Tscheche Dan Michl mit seinem spektakulären Lotus Elise einen herausragenden Sieg. Mit einer tollen Performance konnte er im 1. Rennlauf auch gleich einen neuen gewaltigen Streckenrekord aufstellen und damit den Grundstein für seinen Erfolg in Ilirska Bistrica legen. Auf dem zweiten Platz folgte sein Landsmann Vladimir Vitver im brachial klingenden Audi WTTR-DTM, der ebenfalls mit einer beeindruckenden Leistung überzeugen konnte und im 2. Rennlauf ebenfalls unter dem alten Rekord blieb. Jedoch hatte er im 1. Rennlauf viel Glück, als er nach einem Ausfall eines Konkurrenten nochmals an den Start musste und danach fast einen Crash gegen die Leitplanken im oberen Teil der Strecke fabrizierte. Dabei dürften wohl die Reifen an seinem Boliden überhitzt haben. Das Podium bei den Tourenwagen komplettierte der Italiener Fulvio Giuliani mit seinem spektakulären Lancia Delta Integrale EVO, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und bei seinem ersten Start bei diesem Rennen eine fabelhafte Leistung abliefern konnte. Dabei konnte er sich in einem äußerst spannenden Duell gegen die E1 Sieger durchsetzen. Der kam aus der Steiermark mit Berglegende Felix Pailer im brachialen Lancia Delta Integrale, der sich erneut hervorragend in Szene setzen konnte und dabei seine Form aus dem Bergrallyecup auch auf internationalen Boliden eindrucksvoll bestätigen konnte. Am Ende fehlten auf den Italiener 0,47sec. nach 2 gewerteten Rennläufen.

Bericht: Peter Schabernack !

 

Impressionen (Videolink)

 

St. Anton/J., eigentlich ein recht ruhiger Ort in Niederösterreich. Nicht so am vergangenen Wochenende, wo wieder Bergrennsport der Extraklasse auf der “Steinleitn” geboten wurde. Das Veranstalterteam rund um Emsi-Motorsport lieferte auch in diesem Jahr ein organisatorisch exzellentes Rennen ab und auch vom Wetter hatte man noch Glück. Zwar fand der 1. Trainingslauf noch bei leichtem Regen statt, ab dem 2. Trainingsheat war es aber trocken und am Renntag herrschten dann sogar hochsommerliche Temperaturen. Der Zeitplan wurde erneut punktgenau eingehalten und da es im Rennen selbst wenige Zwischenfälle gab ging der letzte von 3 Rennläufen bereits kurz nach 15.00Uhr zu Ende. Trotz des sommerlichen Wetters fanden sich erneut sehr viele Zuseher und Fans in St. Anton/J. ein und sorgten somit für eine exzellente Stimmung entlang der Strecke.

JNP_2656Sportlich wurde auf der “Steinleitn” Motorsport der Extraklasse geboten, wobei am Ende sich ein Niederösterreicher den Gesamtsieg sichern konnte. Andreas Stollnberger lieferte am Steuer seines 2l Dallara F302 eine herausragende Leistung ab und konnte dabei mit einer beeindruckenden Performance für Furore sorgen. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise konnte er die Zuseher begeistern und sich am Ende des Tages als großer Sieger beim diesjährigen Bergrennen in St. Anton/J. feiern lassen. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte ein weiterer Lokalmatador bei diesem Rennen mit Karl Schagerl im VW Golf Rallye TFSI-R. Dieser lieferte mit diesem brachialen Boliden einmal mehr eine beeindruckende Vorstellung ab und konnte sich mit einer grandiosen Performance den Tourenwagengesamtsieg sichern. Dabei kämpfte man nachdem 1. Rennlauf auch noch um den Gesamtsieg, jedoch löste sich im 2. Heat der Turboschlauch am VW Golf Rallye TFSI-R und man hatte Glück noch das Ziel zu erreichen. Im 3. Rennlauf konnte man sich schlussendlich noch den Streckenrekord bei den E1 Tourenwagen sichern, wo man als erster Pilot unter die 1:18min. Schallmauer kam. Das Podium komplettierte am Ende des Tages der Oberösterreicher Ferdinand Madrian mit seinem einmalig klingenden Norma M20F McLaren, der bei diesem Rennen ebenfalls mit einer exzellenten Leistung überzeugen konnte und dabei herausragende Zeiten erreichte. Dabei musste er sich schlussendlich um lediglich 0,5sec. dem Tourenwagensieger geschlagen geben. Dahinter folgte bereits der nächste Tourenwagenpilot mit dem Steirer Herbert Pregartner mit dem mächtigen Porsche 911 GT2 RSR. Bei seinem ersten Start in dieser Saison in Österreich konnte er die Zuseher mit einer grandiosen Leistung begeistern und dabei mit hervorragenden Zeiten überzeugen, womit schlussendlich der zweite Rang bei den Tourenwagen zu Buche stand. Die Top5 komplettierte der Südtiroler Franco Berto mit seinem wunderschönen Tatuus Formula Monza LRM, der mit diesem Boliden eine sehr beherzte Leistung ablieferte und dabei erneut für Furore sorgen konnte.

Bericht: Peter Schabernack

 

Impressionen (Videolink)

 

Der 4. Lauf zur österreichischen Bergstaatsmeisterschaft ging in Slowenien, genauer gesagt in Gorjanci über die Bühne. Dabei präsentierte sich der Trainingstag sommerlich warm ehe über Nacht der angekündigte Wetterumschwung von statten ging. Dass das Training aufgrund von Funkproblemen mit einer Stunde verspätet gestartet wurde spielte nur eine untergeordnete Rolle, da die geplanten 3 Läufe fast in Rekordzeit und mit voller Präzision durchgezogen wurden. Der Umschwung sorgte dann am Renntag für kühlere Temperaturen, jedoch blieb es im 1. Rennlauf bis auf wenige Tropfen trocken. Das änderte sich am Nachmittag, wo der 2. Rennlauf nach einem kurzen Regenguss um eine halbe Stunde verschoben wurde ehe der Regen ab der Gruppe E1 komplett einsetzte.

Damit kam es, dass schlussendlich ein Fahrer aus der Historischen Abteilung den Gesamtsieg in Gorjanci feierte. Der Italiener Stefano di Fulvio sorgte mit seinem einmalig klingenden Osella PA 9/90 für eine Show der Extraklasse, wobei er mit einer beeindruckenden Performance am Steuer seines Boliden agierte und mit seinem beherzten Fahrstil für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er bereits im 1. Rennlauf den Grundstein für seinen späteren Erfolg legen, da er in diesem die 6schnellste Zeit markierte und den Rückstand auf die Konkurrenz in Grenzen halten konnte. Auf Rang Zwei folgte der sehr spektakulär agierende Tscheche Vaclav Janik, der im Kampf um den Gesamtsieg durch den einsetzenden Regen nicht mehr eingreifen konnte. Jedoch lieferte er mit seinem wunderschönen Norma M20FC Turbo eine großartige Leistung ab und konnte dabei mit gigantischen Zeiten für Furore sorgen. Das Podium komplettierte der Italiener Federico Liber mit seinem spektakulären Gloria C8P Evo, der mit einer exzellenten Vorstellung einmal mehr für Furore sorgen konnte und dabei mit seiner beherzten Fahrweise die zahlreich erschienen Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte. Mit 1sec. Vorsprung konnte er noch den Tourenwagensieger beim diesjährigen Bergrennen in Gorjanci auf Distanz halten und somit ein hervorragendes Ergebnis in Slowenien fixieren. Rang Vier ging somit an den Tourenwagengesamtsieger und dieser kam aus Niederösterreich: Karl Schagerl (Titelbild) beeindruckte am Renntag mit einer herausragenden Performance am Steuer seines VW Golf Rallye TFSI-R und konnte dabei im 1. Rennlauf mit einer gigantischen Bestzeit für Furore sorgen. Dabei gelang ihm auch ein neuer Streckenrekord wobei man die alte Bestmarke um ca. 1,5sec. trotz neuer 3facher Schikane unterbot und nachdem man auch im Regen die Nerven behielt, wurde in beeindruckender Manier der Sieg fixiert. Die Top5 komplettierte der Tscheche Petr Trnka mit seinem Norma M20FC mit 2l Motor, der einmal mehr sehr spektakulär agierte und mit hervorragenden Zeiten überzeugen konnte, was am Ende auch mit einem Klassensieg belohnt wurde.

Bericht von Peter Schabernack

 

Impressionen (Videolink)

Bei wunderbarem Wetter und fast schon sommerlichen Temperaturen ging der Berg Europameisterschaftslauf im tschechischen Sternberk über die Bühne. Das Rennen mit einer langjährigen Tradition bestach in diesem Jahr durch eine tolle Organisation und somit verliefen sowohl das Training als auch das Rennen recht zügig, wobei am Sonntag der 2. Rennlauf bereits um 16:30 Uhr zu Ende ging und der Sieger fest stand. Sportlich spielte das Rennen ebenfalls alle Stücke und ein starkes Starterfeld sorgte für enorme Spannung in den einzelnen Klassen.

Und somit gleich zum Gesamtsieger in Sternberk, der wenig überraschend aus Italien kam wobei sich aber schlussendlich Christian Merli (Titelbild) durchsetzen konnte. Mit einer beeindruckenden Performance am Steuer seines Osella FA30 Evo RPE konnte er die Konkurrenz hinter sich lassen und sich bereits zum zweiten Mal in dieser Saison als Gesamtsieger feiern lassen. Zwar blieb er knapp über dem Streckenrekord, jedoch konnte er mit seinem spektakulären Fahrstil die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Auf dem zweiten Rang folgte sein italienischer Landsmann Paride Macario (Foto), der eine weitere herausragende Leistung am Steuer des Osella FA30 Zytek aus dem Faggioli Team ablieferte und mit beeindruckenden Zeiten überzeugen konnte. In seiner ersten vollen Berg-EM Saison konnte er dabei die starke Konkurrenz auf Distanz halten und den wohl bislang größten Erfolg in seiner Karriere einfahren. Das Podium beim Berg-EM Klassiker in Sternberk komplettierte der Schweizer Joel Volluz, der ebenfalls auf einen Osella FA30 Zytek vertraut und sich ebenfalls mit einer ausgezeichneten Vorstellung großartig in Szene setzen konnte. Dabei sorgte der sympathische Schweizer für den totalen Triumph für die italienische Traditionsmarke Osella. Die ersten Drei agieren alle in der Gruppe D, E2-SS, wobei dem Schweizer am Ende lediglich 0,5sec. auf den Zweitplatzierten fehlten. Auf dem vierten Platz folgte erst der amtierende Berg Europameister Simone Faggioli mit seinem Norma M20FC Zytek, der im 1. Rennlauf viel Zeit durch ein Elektronikproblem verlor, wobei ein Sensor den Motor dazu bewegte den Dienst zu quittieren und diesen im Mittelteil zum Verstummen brachte. Da nutzte dem Italiener auch die schnellste Zeit des Wochenendes im 2. Rennlauf nichts mehr, im Kampf um den Gesamtsieg musste man sich diesmal geschlagen geben. Jedoch konnte man sich noch gegen die Konkurrenz aus der Gruppe E2-SC behaupten und somit Schadensbegrenzung für die Berg Europameisterschaftsendwertung betreiben, denn mit dem Klassensieg ist man nach wie vor punktegleich mit Christian Merli in der Kategorie II in Führung.

Auf dem 11. Gesamtrang folgte der Tourenwagensieger beim diesjährigen Berg-EM Lauf in Sternberk. Der Tscheche Vladimir Vitver (Foto) konnte mit einer beeindruckenden Performance für Furore sorgen und sich mit seinem Audi WTTR-DTM hervorragend in Szene setzen. Dabei gelang ihm im 2. Rennlauf auch die schnellste Zeit eines Tourenwagen an diesem Wochenende und mit dem Sieg in der Gruppe E2-SH konnte man auch wertvolle Punkte für die Berg-EM Endwertung einfahren. Auf dem zweiten Platz folgte sein tschechischer Landsmann Dan Michl im spektakulär klingenden Lotus Elise, der in diesem Jahr bislang nur bei ausgesuchten Rennen an den Start ging jedoch bei seinem Heimevent mit einer hervorragenden Leistung überzeugen konnte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und verbessern, was am Ende mit Platz Zwei in der Gruppe E2-SH belohnt wurde. Das Podium komplettierte der Niederösterreicher Karl Schagerl mit seinem brachial klingenden VW Golf Rallye TFSI-R, der im 1. Rennlauf sogar die Bestzeit bei den Tourenwagen Overall markieren konnte, jedoch im 2. Rennlauf von einem langsameren Teilnehmer gebremst wurde und diesen sogar überholen musste. Trotzdem konnte er den Sieg in der Gruppe E1 für sich verbuchen und dort den Streckenrekord aus dem Vorjahr um über 2sec. unterbieten.

BERICHT – Peter Schabernack !!

 

Impressionen (Videolink)

Es war alles angerichtet zu einem Bergrennsportfestival der Extraklasse. Ein Starterfeld, welches alle Stücke spielte und für Spannung im Kampf um die einzelnen Siege sorgen sollte. Gekommen ist dann alles ganz anders, aber der Reihe nach. Der Trainingstag brachte noch sommerliche Temperaturen und auch die geplanten 2. Trainingsläufe konnte das Veranstalterteam durchbringen. Am Renntag selbst funktionierte das ganze nicht einwandfrei, wobei man mit einer Stunde Verspätung den 1. Lauf startete. Der Grund lag wohl in einem gravierenden Funkproblem vom Start zum Ziel welcher dann noch eine weitere Unterbrechung nach ca. 20 Fahrzeugen nach sich zog. Dann folgten weitere Unterbrechungen sowie aufwendige Reparaturen der Leitplanken, welche das ganze extrem in die Länge zogen. So starteten die letzten Fahrer der Gruppe E1 erst nach 14.00Uhr zu ihrem Lauf, wo bereits fest stand das es bei diesem einen Heat bleiben dürfte. Das dann die letzten Fahrer dieser Klasse bereits bei leichtem Nieselregen im Zielbereich fahren mussten, so kam es dann in der Gruppe GT und E2-SH ganz dick. Ein heftiger Gewitterregen zog über die Berge herein und nachdem sich der Italiener Fulvio Giuliani spektakulär von der Strecke drehte wurde endgültig abgebrochen. So kamen die CN & Formel Fahrer zu keinem Rennlauf und mussten unverrichteter Dinge die Heimreise antreten, jedoch wäre es grob fahrlässig gewesen diese auf die Strecke zulassen und somit war der Abbruch die einzig richtige Entscheidung. Das zuvor von Freitag auf Samstag einige Teams sowohl aus Österreich als auch Italien kriminellen Räubern zum Opfer fielen, ist hier eine andere Geschichte….

Zum Sportlichen wo somit die Tourenwagen den Sieg unter sich ausmachten. Der Schweizer Ronnie Bratschi (Bild) konnte am Ende sich als großer Sieger feiern lassen. Der amtierende FIA Hillclimb Cup Sieger ließ sich vom leichten Nieselregen keines Wegs beeindrucken und absolvierte den 1. Rennlauf mit einer grandiosen Performance und das bei seinem ersten Start beim Bergrennen Verzegnis in Italien. Dabei funktionierte auch sein mit einem neuen Motor bewaffneter Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO wie ein Uhrwerk womit der zweite Sieg innerhalb einer Woche zu Buche stand. Auf dem zweiten Gesamtrang kam der Niederösterreicher Karl Schagerl mit seinem spektakulären VW Golf Rallye TFSI-R in die Wertung womit das Rennen noch versöhnlich für ihn und sein Team endete. Nach einem Crash im schnellen Mittelteil des 2. Trainingslaufs, wo wohl eine Flüßigkeitsspur zu einem Highspeeddreher und anschließendem Leitplankenkontakt führte wurden über Nacht die notwendigen Ersatzteile aus der heimischen Werkstatt und von Ramler Motorsport organisiert. Am Sonntagmorgen wurde der Bolide erfolgreich repariert und Karl konnte am Rennen teilnehmen, wobei man jedoch nicht mehr das letzte Hemd bei einsetzendem Regen riskierte. Trotzdem konnte man sich den Sieg in der österr. Bergstaatsmeisterschaft sichern und volle Punkte für diese Meisterschaft einfahren. Das Podium komplettierte der Italiener Marco Iacoangeli mit seinem einmalig klingenden BMW 320i, der sich mit einer herausragenden Performance hervorragend in Szene setzen konnte und beeindruckende Zeiten mit seinem 3l Boliden erreichte. Zudem konnte er die zahlreichen Zuseher mit seiner beherzten Fahrweise begeistern und somit seinen italienischen Landsmann Marco Sbrollini knapp auf Distanz halten. BERICHT - PETER SCHABERNACK !

 

DVD 20€ / Blu-Ray 25€    (Filmlänge 100 min.)

 

Bergrennsport der Extraklasse bot das diesjährige Rechbergrennen in der Steiermark. Dabei hatte man auch von der Wetterseite Glück und es war am Rennwochenende viel besser als vorhergesagt. Das Training musste zwar Mitten im 3. Lauf aufgrund einsetzenden leichten Regens und der bereits fortgeschrittenen Stunde abgebrochen werden, sonst herrschten an diesem Tag jedoch ideale Bedingungen. Ähnliches Wetter präsentierte sich dann auch am Sonntag beim Rennen, nur mit dem Unterschied das über Nacht der angekündigte Temperatursturz über die Bühne ging und diese am gesamten Tag nicht über die einstellige Plusmarke ging. Zudem sorgte der heftige Wind, welcher im 2. Rennlauf für einen kurzzeitigen Schneeschauer sorgte für keine richtige Wohlfühlatmosphäre entlang der Strecke, womit leider doch etliche Zuseher dem Event fernblieben.

Die jedoch den Weg an die Strecke fanden, brauchten ihr Kommen keines Falls zu bereuen. Denn der Renntag war mit Spannung kaum zu überbieten und kurz nach 17:00 Uhr überschlugen sich förmlich die Ereignisse. Dabei sorgte der Italiener Christian Merli für eine kleine Sensation, welche aber unter Insiderkreisen doch keine so große war. Mit seinem über den Winter verbesserten Osella FA30 RPE Evo legte er bereits im 1. Rennlauf mit einer hervorragenden Zeit den Grundstein für seinen herausragenden Erfolg. Im 2. Lauf konnte er sich nochmals steigern womit er sich im Jahr 2016 zum Gesamtsieger beim Rechbergrennen kürte und dabei die Siegesserie von seinem Landsmann Simone Faggioli stoppte. Dabei begeisterte er die Zuseher entlang der Strecke mit seinem beherzten Fahrstil und sorgte somit für eine Show der Extraklasse. Für Simone Faggioli blieb in diesem Jahr unter Anführungszeichen nur der zweite Platz im Gesamtklassement mit dem Norma M20FC Zytek, der im 1. Rennlauf ein wenig zu viel riskierte und einen leichten Kontakt mit den Leitplanken zu verzeichnen hatte. Zwar konnte er mit einer tollen Zeit noch das Ziel erreichen, der Rückstand auf den späteren Sieger war jedoch bereits hergestellt. Für den 2. Rennlauf riskierte der sympathische Italiener nochmal alles und sorgte für einen neuen Streckenrekord auf der knapp über 5km langen Strecke und das obwohl die neue Schikane für weniger Geschwindigkeit sorgte. Am Ende des Tages fehlten knapp über 2sec. auf Gesamtsieger Merli, der jedoch auch unter der alten Rekordmarke aus dem Jahr 2014 im 2. Lauf blieb. Das Podium komplettierte in diesem Jahr der Tscheche Milos Benes auf seinem Osella FA30 Zytek, dem es im 1. Rennlauf auch gelang unter der magischen 2min. Grenze zu bleiben und der ebenfalls mit einer großartigen Performance für Furore sorgte, womit seine Bergsaison gleich einmal mit einem herausragenden Ergebnis begann wobei es in der Klasse selbst für ihn zum zweiten Platz reichte.

Auf dem sechsten Gesamtrang folgte bereits der Tourenwagengesamtsieger beim diesjährigen Rechbergrennen. Und dieser war kein geringerer als der Niederösterreicher Karl Schagerl, der bei seinem ersten Start in diesem Jahr die Konkurrenz regelrecht demolierte. Mit seinem weiter verbesserten VW Golf Rallye TFSI-R sorgte er am Renntag für eine Show der Extraklasse, welche jedoch an einem seidenen Faden hing, da beim Start zum 2. Trainingslauf der Winkeltrieb brach. Über Nacht konnte man den Schaden dank großer Unterstützung beheben und beim Rennen wieder voll angreifen. Dabei kam er als einziger Tourenwagen unter die 2:10min. Marke womit man in neue “Welten” bei den E1 Tourenwagen vorstoßen konnte, was klar neuen E1 Streckenrekord beim Rechbergrennen bedeutete. Dabei wurde der alte Rekord von Hanspeter Laber aus dem Jahr 2012 um fast 3sec. verbessert. Zweiter wurde bei den Tourenwagen Bergrallyeroutinier Rupert Schwaiger mit seinem brachialen Porsche 911 3.5 Bi-Turbo, der mit einer ebenfalls herausragenden Leistung für Furore sorgen konnte und exzellente Zeiten mit seinem Boliden erreichte, wobei auch er im 2. Rennlauf nochmals gewaltig zulegen konnte. Das Podium bei den Tourenwagen komplettierte der Obersteirer Hannes Zenz bei seinem erst zweiten Start mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9 aus der Gruppe E2-SH, der auch am Rechberg eine herausragende Performance an den Tag legte und exzellente Zeiten erreichte. Dabei konnte er mit seinem beherzten Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern und für eine Show der Extraklasse sorgen.   BERICHT - PETER SCHABERNACK

 

Der sympathische Tscheche Milan Svoboda wird sich 2016 wieder ins Cockpit eines Lola-F3000 begeben und für das CMS - RACING TEAM die Italienische Bergmeisterschaft (CIVM) bestreiten ! Der Vertrag zwischen dem Toskanischen Team CMS Racing Cars und dem erfahrenen Tschechischen Fahrer ist fix. Nach zwei Jahren Pause steigt Svoboda also wieder in die Königsklasse .

Der Italiener Christian Merli wird in diesem Jahr die FiA Europa-Bergmeisterschaft bestreiten. Der zurzeit knapp hinter Simone Faggioli schnellste Mann im Bergrennsport wird  dem aus der vergangenen Saison bekannten Werks-Osella FA30 mit dem speziellen RPE-Motor (ca.480 PS) an den Start bringen.
Der schnelle Italiener hatte bereits im Jahr 2005 die Europameisterschaft am Steuer eines Osella PA20 aus dem Team Tschager Motorsport bestritten . Die Fans können daher auf viele spannende Duelle mit Simone Faggioli gespannt sein !

 
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