Ein wahres Motorsportfestival war das 52. Rechbergrennen im steirischen Almenland. Der Klassiker auf der 4,4km langen Strecke bot hochkarätigen Bergrennsport bei strahlendem Sonnenschein am gesamten Wochenende. Dabei kamen zigtausende Fans zu diesem Event und sorgten für eine unglaubliche Stimmung welche ihres gleichen suchte. Nach zahlreichen Zwischenfällen am Trainingstag verlief das Rennen selbst deutlich ruhiger, womit der 2. Rennlauf bereits um 17.00 Uhr für beendet erklärt werden konnte. Auch organisatorisch lieferte das Team einmal mehr ein exzellentes Event ab, wobei der Live Stream sowie die Videowalls erneut für große Begeisterung sorgten.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich mit einer grandiosen Performance der Italiener Christian Merli durchsetzen. Am Steuer seines Nova NP 01-2 C Cosworth konnte er in den Rennläufen mit herausragenden Zeiten überzeugen, und das obwohl man im Training noch mit Elektronikproblemen haderte. Schlussendlich konnte sich der amtierende Berg Europameister nach zwei Jahren wieder den vollen Erfolg am Rechberg an die Fahnen heften. Auf dem zweiten Platz folgte der junge Franzose Kevin Petit, der mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo ebenfalls für großes Aufsehen sorgen konnte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und sich vor allem in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern. Schlussendlich stand für ihn ein großartiges Ergebnis am Rechberg zu Buche, und das obwohl er mit den Gripverhältnissen an diesem Wochenende haderte. Das Podium im Gesamtklassement komplettierte nach einem äußerst spannenden Kampf der Tscheche Petr Trnka, welcher erstmals mit seinem neuen Nova NP 01-2 C Honda Turbo bei einem Bergrennen an den Start ging. Mit seinem beherzten Fahrstil konnte er nicht nur die zigtausenden Fans entlang der Strecke begeistern, sondern auch herausragende Zeiten erzielen. Damit stand für ihn nach 1jähriger Pause gleich ein großartiges Ergebnis zu Buche. Auf dem vierten Gesamtrang kam der französische Routinier Sebastien Petit in die Wertung, welcher sich am Ende nach zwei gewerteten Rennläufen um gerade einmal 0,2sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei konnte er sich mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und großartige Zeiten auf der 4,4km langen Strecke erzielen. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich dabei nochmals entscheidend steigern. Die Top5 Gesamt komplettierte der Spanier Joseba Iraola Lanzagorta, der mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo ebenfalls zu überzeugen vermochte. Trotz Problemen im Elektronikbereich konnte er sich exzellent in Szene setzen und famose Zeiten realisieren, was am Ende mit diesem famosen Resultat belohnt wurde. Zudem konnte er sich im Zuge der Berg Europameisterschaftswertung Rang Vier an die Fahnen heften. Dahinter folgte auf dem sechsten Platz Gesamt der Vorarlberger Christoph Lampert, welcher erstmals mit seinem neuen Nova NP 01-2 C Honda Turbo an den Start ging. Mit exzellenten Zeiten konnte er sich herausragend in Szene setzen und sich am Ende mit dem spektakulären Boliden dieses Topresultat an die Fahnen heften. Schlussendlich fehlten ihm gerade einmal 0,48sec. (!) auf seinen Markenkollegen.

Die Top8 im Gesamtklassement komplettierte der Schweizer Ronnie Bratschi, welcher nach einigen Jahren Pause wieder beim Rechbergrennen an den Start ging. Mit seinem brachialen Mitsubishi Lancer Evo 7 RS konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, wobei er in Rennlauf 1 auch gleich einen neuen Tourenwagenrekord aufstellen konnte. Schlussendlich stand für ihn ein herausragender Erfolg mit diesem von Stec Rally Rent perfekt vorbereiteten Boliden zu Buche. Auf dem zweiten Platz Gesamt bei den Tourenwagen kam der Bulgare Nikolay Zlatkov in die Wertung, der am Steuer seines einmalig klingenden Audi S1 Quattro Pikes Peak eine herausragende Leistung ablieferte. Dabei konnte mit seiner spektakulären Fahrweise nicht nur die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern, sondern auch mit herausragenden Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Damit stand beim Comeback nach einjähriger Pause gleich ein mehr als beeindruckendes Resultat für ihn zu Buche. Das Podium Gesamt bei den Tourenwagen konnte sich nach einem äußerst spannenden Kampf der Schweizer Reto Meisel an die Fahnen heften. Am Steuer des einmalig klingenden Mercedes-Benz SLK 340 Judd konnte er sich vor allem im 2. Rennlauf nochmals entscheidend steigern und mit einer herausragenden Performance für Furore sorgen. Damit stand für ihn ein famoses Ergebnis auf der 4,4km langen Strecke gegen äußerst starke Konkurrenten zu Buche. Auf dem vierten Gesamtrang bei den Tourenwagen folgte der Tscheche Dan Michl, der mit seinem Lotus Elise Hartley ebenfalls an diesem Wochenende zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich mit diesem brachialen Boliden eindrucksvoll in Szene setzen und großartige Zeiten erzielen. Nach einem äußerst spannenden Kampf fehlten ihm gerade einmal 0,15sec. (!) auf das Podium. Die Top5 Gesamt komplettierte der spektakulär agierende Nordmazedonier Igor Stefanovski, der mit seinem Ferrari 488 Challenge Evo erneut für großes Aufsehen sorgen konnte. Dabei konnte er mit seinem beherzten Fahrstil die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und zudem mit famosen Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Schlussendlich fehlten auch ihm gerade einmal 0,85sec. (!) auf das Podium bei den Tourenwagen am Rechberg. Dahinter ging der sechste Gesamtrang an den Tiroler Thomas Strasser, der mit seinem VW Minichberger Corrado R Turbo eine mehr als grandiose Performance bei diesem Event ablieferte. Dabei konnte er sich mit dem wunderschön vorbereiteten Boliden herausragend in Szene setzen und mehr als beeindruckende Zeiten erzielen, und das obwohl man mit den Gripverhältnissen am Renntag haderte. Der Lohn war der Sieg in der Pf Klasse 2 nach mehrjähriger Pause beim Rechbergrennen.  BERICHT: Peter Schabernack