Die 2019er Auflage des tschechischen Berg-EM Klassikers in Sternberk sorgte einmal mehr für Bergrennsport der Extraklasse. Im Gegensatz zu den letzten Jahren gestaltete sich der Renntag aber zu einer sehr zähen Angelegenheit. Einige Motorschäden und technische Gebrechen sorgten dafür, dass der Zeitplan nicht mehr zu halten war und erst kurz vor 19.00 Uhr der letzte Pilot das Ziel erreichte. Zudem musste man auch die Startgruppen wechseln, um die Streckensicherheit für die schnellen Boliden besser gewährleisten zu können. Das Team vom AMK Ecce Homo Sternberk lieferte dabei eine tolle Leistung ab und so konnte im 2. Rennlauf auch noch ein neuer Streckenrekord gefahren werden.  VIDEOLINK:

Dieser gelang nicht unerwartet dem bisherigen Saisondominator Christian Merli (Titelbild). Mit seinem Osella FA30 Zytek LRM ließ er der Konkurrenz einmal mehr keine Chance und auf der Powerstrecke von Sternberk ließ er seinen ersten Verfolger gleich um über 9sec. hinter sich. Der Südtiroler ließ sich auch von den gebundenen Ölspuren nicht beirren und lieferte im 2. Rennlauf eine Glanzzeit ab. Dabei verbesserte er seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr um knapp 1,4sec., womit er als erster Pilot in Sternberk die 2:40min. Schallmauer auf der knapp 8km langen Strecke durchbrechen konnte.  BERICHT: Peter Schabernack