Veroslav Cvrcek mit neuem Streckenrekord !!!

Wie bereits im Vorjahr war ich beim Bergrennen Jankov Vrsok im slowakischen Banovce zu Gast. Auf der 3,7km langen Strecke sorgte auch in diesem Jahr wieder die polnische Bergmeisterschaft für zusätzliche Spannung. Dabei bekamen die Zuseher einen spannenden Rennverlauf geboten, wobei wie bereits üblich sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein eigenes Rennen ausgetragen wurde.

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Im Kampf um den Gesamtsieg war an beiden Tagen der Tscheche Veroslav Cvrcek in seinem Element. Mit seinem Skoda Fabia RS2000 ließ er der Konkurrenz keine Chance, wobei er gleich am Samstagnachmittag einen eindrucksvollen neuen Streckenrekord beim Bergrennen Jankov Vrsok aufstellte. Am Sonntag kam er zwar nicht ganz an diese Zeit mehr heran, der Erfolg war ihm aber erneut nicht zu nehmen. Der Vorsprung fiel dabei mit 5,5sec. bzw. 4,6sec. doch recht deutlich aus. Dahinter gab es jedoch Abwechslung, wobei zunächst am Samstag der Slowake Igor Drotar den zweiten Platz für sich verbuchen konnte. Mit seinem Skoda Fabia R5 DTRi konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und mit einer tollen Performance begeistern. Der Lohn war am Ende ein knapper Vorsprung von 0,7sec. auf den ersten Verfolger. Am Sonntag blieb ihm dann aber nur der dritte Platz, da der Pole Szymon Lukaszczyk mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 5 AMS nochmals gegenüber dem Vortag zulegen konnte. Mit einer tollen Performance konnte er ausgezeichnete Zeiten mit diesem brachialen Boliden realisieren und das wurde am Ende mit diesem eindrucksvollen Resultat belohnt. Dabei konnte er seine Gesamtzeit am zweiten Renntag deutlich verbessern, womit für den Polen nach dem dritten Rang der zweite Platz zu Buche stand. Platz Vier war an beiden Tagen die Angelegenheit des Polen Waldemar Kluza, der mit seinem Skoda Fabia RS5 eine ausgezeichnete Vorstellung ablieferte und dabei mit einer großartigen Leistung zu überzeugen vermochte. Dabei verfehlte er an beiden Tagen das Podium nur knapp, wobei am Samstag gerade einmal 0,3sec. auf seinen Landsmann im Mitsubishi fehlten. Am Sonntag betrug der Rückstand schlussendlich 0,7sec. auf seinen slowakischen Marken- und Teamkollegen. Auf dem fünften Gesamtrang gab es wieder Abwechslung, wobei am Samstag der Pole Michal Ratajczyk mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 diesen Rang für sich beanspruchte. Nachdem Ausfall am Sonntag war der Weg frei für Sebastian Dubaj und dessen Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit einer großartigen Vorstellung sich gegenüber dem Vortag eindrucksvoll steigerte und somit dieses ausgezeichnete Ergebnis erreichte. Auf dem sechsten Gesamtrang folgte an beiden Tagen der Pole Andrzej Szepieniec auf einem weiteren Mitsubishi Lancer Evo 9, der jedoch mit der Strecke in Banovce nicht so gut zu Recht kam wie bei den ersten Meisterschaftsläufen in Polen. Trotzdem konnte er mit diesen Ergebnissen weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft fixieren. BERICHT: Peter Schabernack