MerliBei kühlen Temperaturen und windigen Bedingungen ging das diesjährige Rechbergrennen in der Steiermark über die Bühne. Dabei hatte man auchGlück, denn es blieb das gesamte Wochenende trocken was immerhin doch zahlreiche Fans an die Strecke lockte. Und diese bekamen sportlich einiges geboten, wurde doch gleich 2x der alte Streckenrekord aus dem Vorjahr in beeindruckender Art und Weise unterboten. Zudem lief die Veranstaltung reibungslos ab und alle geplantenLäufe wurden durchgezogen. Da darf man dem neuen Organisationsteam rund um Erich Weber ein großes Lob aussprechen.

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Nun aber zum Sportlichen, wo das Gigantenduell zwischen Christian Merli und Simone Faggioli bereits im Vorfeld für Begeisterung sorgte. Und die Show die die beiden den zahlreichen Fans geboten haben kann sich mehr als nur sehen lassen. Am Ende durfte sich eben Christian Merli als der große Sieger am Rechberg feiern lassen. Mit seinem weiter verbesserten Osella FA30 Fortech konnte er bereits im Training einen neuen inoffiziellen Streckenrekord aufstellen welchen er im 1. Rennlauf klar bestätigte. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er den alten Rekord aus dem Vorjahr um 2sec. (!) unterbieten und eine nie gedachte Zeit erzielen. Als Einzigen gelang es ihm die 1.53min. Schallmauer zu durchbrechen, womit am Ende der verdiente Gesamtsieg am Rechberg zu Buche stand. Auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement folgte sein italienischer Landsmann Simone Faggioli mit dem mächtigen Norma M20FC Zytek, der ebenfalls eine herausragende Vorstellung ablieferte. Dabei legte er in Rennlauf 1 mit einer herausragenden Zeit vor, wo er den alten Rekord ebenfalls unterbieten konnte. Am Ende musste er sich jedoch seinem Landsmann geschlagen geben, der Klassensieg in der Gruppe E2-SC sowie Gesamtrang Zwei im Endklassement können sich aber trotzdem mehr als Sehen lassen. Auf jeden Fall darf man sich auf die wohl spannendste Saison in der Berg Europameisterschaft freuen. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Paride Macario, der somit für einen Dreifacherfolg diese Nation sorgte. Dabei konnte auch er die berühmte 2min. Schallmauer in beiden Rennläufen knacken und mit seinem Osella FA30 Zytek für Furore sorgen. In der Klasse selbst reichte es hinter dem beeindruckend agierenden Gesamtsieger zum ausgezeichneten zweiten Platz.

 

Nun noch der Blick zu den Tourenwagen wo es ebenfalls sehr spannend beim diesjährigen Rechbergrennen war. Am Ende konnten sich 2 Piloten aus der Gruppe E2-SH durchsetzen, wobei schlussendlich der Tscheche Dan Michl als großer Sieger hervorging. Mit dem spektakulären Lotus Elise konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit einer beeindruckenden Performance für Furore sorgen. Dabei gelangen ihm 2 sehr gleichmäßige 2:09min. Zeiten womit er am Ende das tschechische Duell für sich entscheiden konnte. Mit einer Sekunde Rückstand ging der zweite Platz an seinen Landsmann Vladimir Vitver im brachialen Audi WTTR-DTM, der sich herausragend in Szene setzen konnte und mit seinem Boliden sehr spektakulär agierte. Dabei konnte er in Rennlauf 1 die schnellste Zeit eines Tourenwagen an diesem Wochenende aufstellen und sogar die 2:09min. Schallmauer durchbrechen. Jedoch verlief der 2. Rennlauf nicht ganz nach Wunsch und ein kleiner Fahrfehler führte dazu dass er die Führung nicht verteidigen konnte. Das Podium Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte der Steirer Thomas Holzmann, der eine herausragende Performance ablieferte und beeindruckende Zeiten am Rechberg erreichte. Der Mitsubishi Lancer Evo IV funktionierte dabei am Renntag einwandfrei, womit er sich gegen die sehr starke Konkurrenz aus der Gruppe E1 durchsetzen konnte und sich zum Gesamtsieger dieser Klasse küren konnte. BERICHT – PETER SCHABERNACK !!