Nachdem Regenrennen im Vorjahr durfte sich das Veranstalterteam vom MSC Rottenegg über diesmal ideales Bergrennwetter freuen. Zwar kühlte es am Sonntagnachmittag spürbar ab, jedoch ließen sich zahlreiche Zuseher diesen großartigen Motorsportevent nicht entgehen. Und diese sorgten entlang der knapp über 3km langen Highspeedstrecke für eine großartige Stimmung. Auch organisatorisch lieferte man ein exzellentes Rennen in St. Agatha ab und man war jeder Situation gewachsen. Das die sportlichen Leistungen am Ende des Wochenendes in den Hintergrund rückten, kann man keinem vom MSC Rottenegg ankreiden…

VIDEOLINK:

Nach der Protestflut, wo insgesamt 3 Fahrer aus der Wertung genommen wurden, konnte der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Am Steuer seines Norma M20FC Mugen bot er fahrerisch eine starke Leistung, welche nach den erfolgreichen Protesten mit dem Gesamtsieg in St. Agatha belohnt wurden. Ob nun dieser Erfolg am grünen Tisch zur Freude beitrug sei dahin gestellt. Rang Zwei ging Gesamt an den Vorarlberger Christoph Lampert im Osella FA30 Zytek, der mit einer herausragenden Leistung zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er mit seinem beherzten Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern und sich eindrucksvoll in Szene setzen, was schlussendlich auch mit dem Sieg in der Gruppe D, E2-SS belohnt wurde. Damit konnte er seine bislang herausragende Saison um einen weiteren großartigen Erfolg ergänzen. Das Podium im Gesamtklassement komplettierte am Ende des Wochenendes der Tscheche Dusan Neveril, der im Norma M20FC Judd eine ebenfalls großartige Vorstellung ablieferte. Mit dem einmalig klingenden Boliden konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit einer großartigen Performance glänzen. So stand für ihn schlussendlich der zweite Rang hinter dem späteren Gesamtsieger zu Buche. Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich der gebürtige Ungar Laszlo Szasz mit seinem legendären Reynard Zytek F3000, der eine großartige Vorstellung in St. Agatha ablieferte und sich exzellent in Szene setzen konnte. Damit stand für den Routinier ein schöner internationaler Erfolg bei diesem Rennen zu Buche. Die Top5 Overall komplettierte an diesem Wochenende der Kärntner Bernhard Gradischnig (Foto), der mit seinem wieder aufgebauten Norma M20F Nissan eine großartige Vorstellung ablieferte. Mit exzellenten Zeiten konnte er sich mit einer beherzten Leistung grandios in Szene setzen, womit er sich schlussendlich auch noch den letzten Rang am Podium in der Gruppe E2-SC sichern konnte. Rang Sechs ging Gesamt an den Deutschen Sebastian Schmitt, der genau vor einem Jahr in St. Agatha sein letztes Rennen bestritt. Mit dem spektakulären Opel Vectra V8 DTM konnte er sich dann gleich den Tourenwagengesamtsieg sichern und mit seiner Performance die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Auf dem siebenten Platz im Gesamtklassement folgte der Kärntner Hermann Waldy jun. mit seinem Tatuus Formel Master S2000, der ebenfalls eine grandiose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich im 2. Rennlauf nochmals entscheidend steigern und somit als schnellster 2l Pilot an diesem Wochenende für Furore sorgen. Und das obwohl man im Training mit Problemen am elektronischen Gas haderte, wobei dankend der Deutsche Peter Behnke ein Ersatzteil zur Verfügung stellte. Die Top8 komplettierte der Niederösterreicher Andreas Stollnberger, der mit seinem Dallara F302 ebenfalls zu überzeugen vermochte und dabei mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise bei den Zusehern einen bleibenden Eindruck hinterließ. Damit stand für ihn der ausgezeichnete zweite Rang bei den 2l Formelboliden zu Buche, wobei auch er sich im 2. Rennlauf nochmals stark steigern konnte.  BERICHT: Peter Schabernack