Bei wunderschönem Wetter ging die zweite Auflage der Bergrallye in Gasen über die Bühne. Dabei bekamen die Zuseher spannenden Bergrennsport geboten, wobei die Veranstaltung reibungslos ablief und von den Rennleitern bravourös über die Bühne gebracht wurde. Zudem sorgte ein Shuttlebus dafür, dass die Fans bequem ins Fahrerlager bzw. an die Strecke kamen. In einigen Klassen kam es zudem zu Hundertstelsekundenkrimis, wo die Entscheidung erst im letzten Rennlauf auf der längsten Strecke im Bergrallyecup fiel.

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Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich mit einer beeindruckenden Performance der Koglhofer Rupert Schwaiger durchsetzen. Der Routinier ließ an diesem Tag keine Zweifel aufkommen, was schlussendlich mit einem vollen Erfolg in Gasen belohnt wurde. Dabei konnte er sich mit seinem Porsche 911 3.5 Bi-Turbo von Lauf zu Lauf steigern und sich hervorragend in Szene setzen. Im letzten Rennlauf gelang ihm dann als Einziger an diesem Tag eine Zeit unter der 1:08min. Schallmauer, womit er bis auf 0,4sec. an den Streckenrekord herankam. Auf dem zweiten Platz konnte sich am Ende der Obersteirer Werner Karl mit einer beeindruckenden Leistung den Sieg in der Königsklasse sichern. Dabei wurde der Einsatz der letzten Wochen endlich belohnt und der Audi S2 R Quattro lief endlich einwandfrei. Das spiegelte sich auch in den gefahrenen Zeiten wieder, womit schlussendlich der erste Klassensieg in dieser Saison zu Buche stand. Schlussendlich fehlte Lokalmatador Felix Pailer knapp über 1sec. auf den Sieger der Gruppe E1 über 2l Hubraum 4wd, jedoch zeigte sich der Routinier am Ende trotzdem sehr zufrieden. Dabei haderte er mit seinem Lancia Delta Integrale wie so viele Fahrer mit dem Grip auf der knapp 2,5km langen Strecke. Am Ende konnte im Gesamtklassement mit Platz Drei ein weiteres exzellentes Resultat eingefahren werden. Rang Vier ging am Ende beim Rennen in Gasen an Manuel Seidl, der mit seiner spektakulären Fahrweise im letzten Rennlauf sich noch entscheidend steigern konnte. Mit seinem Porsche 997 GT3 Cup begeisterte er einmal mehr mit seinem beherzten Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke. Am Ende konnte er sich einen Vorsprung von 0,7sec. auf den nächsten Verfolger herausfahren. Dieser war der Oststeirer Thomas Weberhofer mit seinem spektakulären Lotus Omega 3.6 Bi-Turbo, der eine hervorragende Performance bei seinem Heimrennen ablieferte und sich grandios in Szene setzen konnte. Das wurde schlussendlich mit dem großartigen fünften Platz im Gesamtklassement belohnt, wobei er mit seiner spektakulären Fahrweise auch die Zuseher dementsprechend begeisterte. Leider vom Pech verfolgt wurde Veranstalter und Lokalmatador Stefan Wiedenhofer, der bereits nachdem 1. Trainingslauf seinen spektakulären Mitsubishi Mirage R5 WRT Evo 2 mit einem kapitalen Kupplungsdefekt abstellen musste und unfreiwillig frühzeitig zum Zuseher wurde…

BERICHT:  Peter  Schabernack